Daily Archives: 2026年10月9日

MAZ protein binding sites motive

The MYC-associated zinc finger protein (MAZ) recognizes GC-rich and G/A-rich DNA consensus motifs through its six carboxyl-terminal C₂H₂-type zinc finger domains.

Core Binding Motifs & Sequences

• Canonical Consensus Motif: GGGAGGG or similar variations like G₃(C/A)G₄. • Promoter Elements: Binds to G/A-rich nuclear factor sites such as ME1a1 and ME1a2 within the c-MYC promoter, as well as multiple GGGCGG/GGGAGGG GC-rich Sp1-like elements. • Structural Domain: DNA recognition primarily depends on consecutive zinc fingers (specifically fingers 3 and 4) interacting with these cis-regulatory elements.

Key Functional Contexts

• Genomic Location: Enriched at transcription start sites (TSSs), GC-rich promoter regions, and distal enhancer or insulator elements (frequently adjacent to CTCF or GATA1 sites). • Function: Regulates transcriptional initiation, RNA polymerase II pausing/termination, alternative splicing, and 3D chromatin architecture. If you are looking for specific motif position weight matrices (PWMs), binding coordinates for a particular gene, or JASPAR/HOCOMOCO motif IDs, let me know!



MCV T antigens binding motif GA/GGGC

Das von Ihnen genannte Motiv 5′-G(A/G)GGC-3′ (oft auch als GRGGC oder sequenzspezifisch als GAGGC und GGGC / GGGGC geschrieben) ist das fundamentale DNA-Erkennungsmotiv für das Large Tumor (LT) Antigen des Merkelzell-Polyomavirus (MCV).

Funktion und Struktur im viralen Zyklus

• Ort des Geschehens: Das Motiv wiederholt sich mehrfach innerhalb der nicht-codierenden regulatorischen Region (NCCR) bzw. dem viralen Replikationsursprung (Origin of Replication) des MCV-Genoms. Der MCV-Replikationsursprung besitzt eine Anordnung von insgesamt zehn dieser guaninreichen Pentanukleotid-Sequenzen (darunter acht klassische 5′-GAGGG-3′, sowie Varianten wie 5′-GGGGC-3′). • Bindungspartner: Die Origin-Binding Domain (OBD), eine spezifische Proteindomäne am C-Terminus des intakten (Wildtyp) Large T Antigens, bindet gezielt an diese repeats. • Zweck: Die Bindung führt zur asymmetrischen Anordnung und Oligomerisierung von LT-Antigen-Hexameren direkt am Replikationsursprung. Dies initiiert die Entwindung der viralen DNA und treibt die Replikation des Virus voran.

Relevanz bei Krebs (Merkelzellkarzinom)

Beim virusspezifischen Merkelzellkarzinom (MCC) liegt das Virus nicht mehr frei vor, sondern ist klonal in das Genom der Wirtszelle integriert. Dabei kommt es zu einer charakteristischen Mutation: Das Gen für das Large T Antigen wird so mutiert, dass ein vorzeitiges Stopcodon entsteht. Das resultierende, trunkierte LT-Antigen (tLT) verliert dadurch seine C-terminale OBD- und Helikasestruktur vollständig. • Die Folge: Das mutierte LT-Antigen in Tumorzellen kann nicht mehr an diese GA/GGGC-Motive binden und somit keine virale Replikation mehr starten. Dies schützt die Tumorzelle vor dem viral bedingten Zelltod (Lysis), während die onkogenen Eigenschaften (wie die pRb-Inaktivierung über das intakte N-terminale LXCXE-Motiv) erhalten bleiben. Möchten Sie nähere Details zur Kristallstruktur der OBD-Bindung an diese Sequenzen erfahren oder interessiert Sie die Rolle des LXCXE-Motivs bei der Tumorentstehung?